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Grüne Berufe: Auch was für Städter!

Veröffentlicht am: 20.01.2020

Mehrere Jugendliche

Copyright: Michael Flippo - Fotolia.com

Anlässlich der Grünen Woche gewannen Jugendberufsberater der Agentur für Arbeit Berlin Einblicke in die spannenden und attraktiven Ausbildungsmöglichkeiten in der Land- und Agrarwirtschaft. Welche beruflichen Perspektiven und Tätigkeitsfelder bietet der große Bereich Landwirtschaft? Welche Ausbildungsplatzchancen gibt es in Berlin und Brandenburg und wie unterscheiden sich die unterschiedlichen Ausbildungsinhalte in den Grünen Berufen?

Diese und weitere Fragen waren Anlass für ein Gespräch mit 25 Jugendberufsberatern aus vier Bezirken der Agentur für Arbeit Berlin auf der Grünen Woche, zu dem der Deutsche Bauernverband (DBV) eingeladen hatte. Bei einem Rundgang über den ErlebnisBauernhof stellten Auszubildende und Verbände ihre Jobs in den verschiedenen Berufsfeldern und die dazugehörigen Ausbildungs- bzw. Studiengänge vor.

Die Jugendberufsagenturen in Berlin haben zum Ziel, die Berliner Jugendlichen oder jungen Erwachsenen zu einem Berufsabschluss zu führen. In Berlin werden vor allem die Berufe Gärtneri/Gärtner, Forstwirtin/Forstwirt und Pferdewirtin/Pferdewirt nachgefragt. "Es gibt viele Jugendliche, die sehr gerne mit Tieren arbeiten möchten. Leider gibt es wenig bis kaum Angebote, außer ab und zu den klassischen Tierarzthelfer", so Andrea Preuße von der Jugendberufsagentur für Arbeit in Reinickendorf. Die Jugendberufsberater nutzten die Grüne Woche auch, um sich über Praktika-Möglichkeiten in Brandenburg zu informieren.

"Die Jugendberufsberater sind wichtige Partner für uns, da sie Jugendliche beim Übergang von der Schule in den Beruf beraten", erklärte DBV-Vizepräsident und Vorsitzender des DBV-Bildungsausschusses Werner Schwarz. "Wir müssen gemeinsam interessierten Jugendlichen ein realistisches Berufsbild nahebringen, um für unsere Grünen Berufe gut ausgebildete Fach- und Führungskräfte zu gewinnen."

Die Ausbildungszahlen in den Grünen Berufen entwickeln sich bundesweit mit 32.493 (Stichtag 31.12.2018) stabil.

Quelle: Pressemitteilung des DBV